Innovative Energiekonzepte
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Ihre Gebäudehülle im Blick

Wärme halten. Komfort gewinnen.

Bei älteren Gebäuden können gezielte Maßnahmen mit überschaubarem Aufwand viel bewirken: Weniger Wärmeverluste, eine höhere Behaglichkeit und ein geringerer Heizenergiebedarf.

Gerade bei älteren Häusern gibt es häufig einzelne Schwachstellen, die sich mit vergleichsweise geringem Aufwand verbessern lassen. Eine ungedämmte oberste Geschossdecke, eine kalte Kellerdecke oder eine geeignete Hohlschicht in der Außenwand können gute Ansatzpunkte sein. Man muss nicht immer mit einer umfassenden Sanierung beginnen.

Entscheidend ist, die passenden Stellen zu finden: Wo geht viel Wärme verloren, wie gut ist das Bauteil zugänglich und welche Arbeiten stehen ohnehin an? Wir vergleichen Aufwand und erwartete Wirkung für Ihr Gebäude.

Der Nutzen geht über die Heizkosten hinaus

Wärmere Innenoberflächen und weniger Zugluft können den Wohnkomfort verbessern. Das gilt unabhängig davon, ob heute mit Gas, Fernwärme, einer Wärmepumpe oder einem anderen System geheizt wird.

Zwischen beheizten Räumen und einem unbeheizten Dachboden kann die oberste Geschossdecke eine wichtige Fläche für den Wärmeschutz sein. Bei einer Holzbalkendecke können beispielsweise die Zwischenräume für eine Dämmung genutzt werden.

Welche Ausführung passt, hängt vom vorhandenen Aufbau, der bestehenden Dämmung und der späteren Nutzung des Dachbodens ab. Soll er begehbar bleiben, muss das mitgeplant werden. Wir schauen deshalb zuerst auf die Konstruktion und stimmen den Aufbau darauf ab.

Geöffnete Holzbalkendecke auf einem Dachboden mit sichtbar vorhandener Dämmung
Blick in den Aufbau einer obersten Geschossdecke.

Geschossdeckendämmung mit Praxisvideo ansehen

Manche Außenwände bestehen aus zwei Mauerschalen mit einem Hohlraum dazwischen. Ist dieser Aufbau geeignet, kann eine nachträgliche Dämmung des Hohlraums eine interessante Sanierungsoption sein.

Ob Ihr Haus dafür infrage kommt, lässt sich aus dem Baujahr allein nicht ableiten. Zuerst müssen Aufbau und Zustand der Wand geprüft werden. Bei geeignetem Aufbau lässt sich so der Wärmeschutz verbessern, während die vorhandene Fassadenansicht erhalten bleibt.

Kerndämmung mit Praxisvideo ansehen

  • Kellerdecke: Den Übergang zwischen beheiztem Wohnraum und unbeheiztem Keller betrachten.
  • Heizungsrohre: Ungedämmte Leitungen dämmen und unnötige Wärmeverluste verringern.
  • Fenster: Einstellung und Dichtungen prüfen, wenn Zugluft auffällt.

Welche Schritte vorrangig sind, hängt vom vorhandenen Zustand ab. Wir betrachten Aufwand, Nutzen und die Arbeiten, die ohnehin anstehen. Pauschale Einsparbeträge lassen sich daraus für ein unbekanntes Haus nicht ableiten.

Kellerdeckendämmung mit Praxisfotos · Fenster und Wärmebrücken

Geplante Dämmmaßnahmen sollten früh in die Heizungsplanung einfließen: Sinkt der Wärmebedarf, ändern sich auch die Anforderungen an Wärmeerzeuger und Heizflächen. Deshalb lohnt es sich, die Schritte gemeinsam zu betrachten, selbst wenn sie zeitlich nacheinander umgesetzt werden.

Für Ihr Vorhaben klären wir zunächst, welche Verbesserungen geplant oder sinnvoll sind. Darauf bauen Heizlastberechnung und Heizflächenprüfung auf. So entsteht eine nachvollziehbare Reihenfolge, die zu Ihrem Haus und Ihren Möglichkeiten passt.

Ein Beispiel aus unserer Beratungspraxis zeigt, wie Gebäudehülle und Heizkörper bei einem sehr alten Haus zusammen betrachtet wurden.

Am Anfang stehen die Daten Ihres Hauses und Ihre Wünsche. Welche Bauteile müssen ohnehin erneuert werden? Wie viel Umbau ist für Sie machbar? Und welche Ziele möchten Sie erreichen?

Auf dieser Grundlage werden Bauteile und mögliche Verbesserungen betrachtet. Ein individueller Sanierungsfahrplan stellt geeignete Maßnahmen und eine sinnvolle Reihenfolge dar. Geplante Änderungen an der Gebäudehülle fließen anschließend in die Heizlastberechnung und die Auslegung der Heizflächen ein.

So entsteht ein Plan, der auch eine schrittweise Umsetzung berücksichtigt.

Wenn Dachdeckung oder Fassade ohnehin erneuert werden müssen, lässt sich der Wärmeschutz mit diesen Arbeiten verbinden. Auch ein geplanter Dachausbau verändert die Entscheidung zwischen der Dämmung des Dachs und der obersten Geschossdecke.

Wir betrachten den Zustand der Bauteile, Ihre Nutzung und die anstehenden Arbeiten. Bei einer Innendämmung ist eine besonders sorgfältige Planung des Feuchteschutzes wichtig.

Wichtig sind der Ausgangszustand, der Aufwand und die voraussichtliche Nutzungsdauer. Muss ein Bauteil ohnehin erneuert werden, lässt sich die Dämmung häufig mit diesen Arbeiten verbinden.

Neben den Energiekosten zählen Ihre Ziele: Eine höhere Behaglichkeit weniger Zugluft oder eine Vorbereitung auf den Heizungswechsel. Deshalb vergleichen wir passende Maßnahmen für Ihr Haus, statt pauschale Einsparungen zu versprechen.

Wenn das Haus weniger Wärme verliert, muss die Heizung weniger nachliefern. Häufig können vorhandene Heizflächen die Räume dann auch bei niedrigeren Vorlauftemperaturen ausreichend erwärmen. Das kann die Effizienz einer Wärmepumpe verbessern.

Eine vollständige Sanierung ist dafür nicht grundsätzlich notwendig. Entscheidend sind Wärmebedarf, Heizflächen und Anlagenplanung. Geplante Dämmmaßnahmen gehören deshalb früh in die Heizlastberechnung.

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Drei Dämmmaßnahmen genauer erklärt

Erfahren Sie, welche Voraussetzungen passen und welche Fragen vor der Ausführung geklärt werden sollten.

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